Dieser Artikel ist in der Vorweihnachtszeit entstanden. Gerade als die Verlockungen größer als sonst im Jahr waren. Kekse, Nikolaus-Sackerl, Glühwein und Punsch …
… Zuckerbömbchen und -bomben 😱 überall.
Nicht gerade förderlich, wenn man eigentlich abnehmen, oder zumindest nicht zunehmen will.
Aber gibt’s vielleicht einen Trick? Eine Möglichkeit, wie du auch Süßes genießen kannst, ohne zuzunehmen?
Jein. 😉


Ich habe für mich einen Weg gefunden, wie es ganz passabel funktioniert. Probiere es aus – ich denke, es wird auch bei dir funktionieren!
Kurz zusammengefasst: eingeplant, bewusst genießend, mit Ausgleich und nicht gewohnheitsmäßig.
Tipp 1: Wenn, dann ordentlich, aber nicht jeden Tag.
Normalerweise weiß man ja schon im Vorhinein, wenn man wo eingeladen ist oder auf eine Feier geht, wann die Kekslieferung kommt – oder wann Wochenende ist😉. Für mich gibt es Zeitfenster, in denen ich mit Genuss auch Süßes oder Knabberzeug esse – und zwar so viel ich gerade mag. Ich achte aber sehr darauf, es nicht zur täglichen Gewohnheit werden zu lassen. Hin und wieder den Blutzucker so richtig hinauf zu treiben wirkt sich bei mir nicht schlimm aus. Jeden Tag ein bisschen zu viel aber sehr wohl.
Ich habe somit nie das Gefühl, auf alles verzichten zu müssen – weil ich es mir früher oder später ohnehin wieder gönnen werde.
Tipp 2: Süßes eher als Nachtisch und nicht zwischen den Mahlzeiten.
Wenn man zwischen den Mahlzeiten nascht, ist der Körper permanent am Produzieren von Insulin, er will ja schließlich den Blutzucker senken. Und Insulin hemmt die Fettverbrennung. Nicht optimal, wenn es das den ganzen Tag lang tut. Das leuchtet ein, oder? Nach einer Mahlzeit ist der Körper ohnehin schon im richtigen Modus. Das nütze ich aus – und gönne mir meine Kekse gleich nach dem Essen, als Dessert. Aber – siehe oben – natürlich nicht täglich, wenn ich ein Zunehmen vermeiden will. 😜
Tipp 3: Niemals. Niemals. Niemals mit großem Hunger oder Heißhunger naschen oder Knabberzeug essen.
Wenn der Heißhunger-Zug abgefahren ist, bist du nur noch Beifahrer. Ich weiß. Was du aber immer entscheiden kannst, ist, WAS du in so einem Zustand isst. Heißhunger heißt für mich übrigens der Zustand, wenn ich entweder etwas esse, das ich gar nicht essen wollte oder wenn ich vor lauter Hunger von etwas viel zu viel esse, weil ich die „Bremse“ nicht finde. Ich habe zum Beispiel immer Schinken im Kühlschrank und Buttermilch oder Hüttenkäse oder Skyr, also Eiweiß-Lieferanten. Skyr kann ich bei Bedarf auch süßen. Danach greife ich dann zuerst gleich einmal. Eiweiß hat den großen Vorteil, dass es mich gleich einmal satt macht. Und dann erst, wenn es sich gar nicht verhindern lässt, greife ich zu Süßem oder Knabberzeug. Der Unterschied liegt dann ganz simpel in der Menge an Zucker, die mir meine Heißhunger-Attacke dann „beschert“. Es ist ungleich weniger! Probier’s gerne aus – ich habe mir das selber schon oft bewiesen. 😅
Tipp 3: In B.E.W.E.G.U.N.G. kommen
Ich mache an den Tagen, wo ich weiß, dass ich „sündigen“ werde, bewusst Sport und wenn es sich ausgeht, sogar mehr oder länger als sonst. Und mit Sport meine ich zum Beispiel Krafttraining oder eine große Runde Nordic Walking. Am besten funktioniert das bei mir, wenn ich das entweder in der Früh ganz nüchtern oder abends nach zumindest 4 Stunden Essenspause mache. Der Grund: Das kurbelt die Fettverbrennung noch effizienter an, weil der Körper auch auf Reserven zurückgreifen muss und den Zuckerstoffwechsel antreibt.
Tipp 4: Kohlenhydrate „einsparen“.
Tipp 4 ist nicht mein Favorit unter den hier genannten. Warum ist leicht erklärt: Nur, wenn ich mich grundsätzlich ausgewogen ernähre, werde ich langfristig abnehmen und mein Gewicht halten können. Und zur Ausgewogenheit zählen nun einmal auch die Kohlenhydrate. Kohlenhydrate zu reduzieren macht nämlich nur bedingt Sinn, nämlich dann, wenn es der EINFACHZucker ist, den wir reduzieren. Über Kohlenhydrate und Zucker bzw. welche Menge pro Tag grundsätzlich vernünftig und empfohlen ist, gibt’s HIER einen ganzen Artikel. Und auch meine ganz einfache, aber sehr wirksame Methode zur ausgewogenen Ernährung kannst du gerne nachlesen, nämlich HIER. Kohlenhydrate „einsparen“ wende ich immer dann an, wenn ich den Tipp 3, also die extra Portion Bewegung an „sündigen Tagen“ nicht ausführen kann. Ich lasse Sättigungsbeilagen weg und esse dann mehr Gemüse oder Salat und versuche, meine Zuckerbilanz über den Tag möglichst auf normalem Niveau zu halten. Am nächsten Tag schaue ich dann aber ganz bewusst wieder hin und baue Kohlenhydrate in meine Ernährung ein.
In meinen Coachings arbeite ich übrigens mit einem eigens kreierten „Nicht-zunehmen-Kalender“, in den man eine bestimmte Anzahl an „geplanten Ausreißern“ eintragen darf. Diesen Kalender nützen wir zum Beispiel vor der Sommer-Urlaubs-Zeit oder in der Adventszeit. Funktioniert super!

Du hast konkrete Fragen dazu? Dann schreib mir gerne an papstinkumberg@gmail.com!
Dieser Artikel erscheint im Rahmen meines 6-Wochen-Abnehmcoachings EINFACH MACHEN®. Die wichtigsten Informationen dazu und über mich persönlich findest du hier, auf meiner Webseite.
Wenn dich das EINFACH MACHEN® Abnehmcoaching interessiert, buche bitte geich hier einen kostenlosen Beratungstermin. Ich melde mich noch am selben Tag bei dir.