
Ich liebe Olivenöl! Ich verwende es sowohl für die kalte, als auch für die warme Küche.
Aber woran erkennt man, ob ein Olivenöl von guter Qualität ist?
Es steht alles am Etikett!
Hier sind einige Schlüsselelemente, auf die du achten solltest:
- Ein einziger Inhaltsstoff: Das Etikett sollte im Wesentlichen nur einen Inhaltsstoff enthalten: „Olivenöl“. Wenn dort andere Öle wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder andere hinzugefügt sind, handelt es sich nicht um reines Olivenöl.
- Natives Olivenöl Extra (Extra Virgin Olive Oil): Dies ist die höchste Qualitätsstufe für Olivenöl. Such nach der Bezeichnung „extra virgin“ oder „natives Olivenöl extra“ auf dem Etikett.
- Herkunft: Das Etikett sollte Informationen über die Herkunft des Olivenöls enthalten. Produkte aus renommierten Anbaugebieten wie der Toskana in Italien oder Andalusien in Spanien sind oft hochwertig.
- Sorten: Manche Etiketten geben an, aus welchen Olivensorten das Öl gewonnen wurde. Beliebte Sorten sind zum Beispiel Picual, Arbequina oder Koroneiki.
- Kaltextraktion: Hochwertiges Olivenöl wird durch Kaltextraktion gewonnen, was bedeutet, dass keine Hitze oder Chemikalien bei der Herstellung verwendet wurden. Ein Hinweis darauf könnte „Kaltgepresst“ oder „Erste Pressung“ sein.
- Sensorische Eigenschaften: Einige Etiketten geben sensorische Profile an, die auf Aromen und Geschmackseigenschaften hinweisen. Achte auf Begriffe wie „fruchtig“, „bitter“ und „pfeffrig“.
- Ungefiltertes Olivenöl besitzt mehr Aroma- und Inhaltsstoffe und solltest du gefiltertem vorziehen.
- Verpackung: Olivenöl sollte in dunklen Flaschen oder Metallbehältern verpackt sein, um es vor Licht zu schützen. Licht kann die Qualität des Öls beeinträchtigen.
- Zertifikate und Siegel: Suche nach Zertifikaten und Siegeln auf dem Etikett, die die Qualität des Olivenöls bestätigen. Das „Extra Virgin“-Siegel ist ein Beispiel dafür.
- Erntezeitpunkt: Manche Etiketten geben den Erntezeitpunkt an. Frisches Olivenöl aus der aktuellen Erntezeit ist oft geschmackvoller.
- Chargennummer: Eine Chargennummer kann nützlich sein, um die Rückverfolgbarkeit des Produkts zu gewährleisten.
- Liegt der Säuregehalt zwischen 0,3 und 0,5 %, handelt es sich um ein hochwertiges Olivenöl. Bei einem Anteil unter 0,3 % besitzt es eine herausragende Qualität.
- Die Peroxidzahl misst den Oxidationsprozess im Olivenöl. Frisch gepresst ist sie wesentlich niedriger und steigt naturgemäß mit der Dauer der Lagerung an. Nach der Ernte sollte der Wert zwischen 5-6 liegen, aber mit zunehmender Lagerung den Wert von 10 nicht übersteigen. Bei einem Olivenöl mit einer Peroxidzahl von 12 handelt es sich um ein minderwertiges Produkt.
Die Werte aus Punkt 12 und 13 kannst du normalerweise auf der Webseite des Herstellers recherchieren.

Du hast konkrete Fragen dazu? Dann schreib mir gerne an papstinkumberg@gmail.com!
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