
Dass McDonalds, Burger King, Kentucky Fried Chicken, Subway und wie sie alle heißen, nicht gerade die erste Wahl für eine ausgewogene Ernährung sind, muss ich nicht extra dazu sagen, oder? 😜
Aber muss es komplett tabu sein? Natürlich nicht. Fast Food muss nicht völlig vermieden werden, wenn man abnehmen möchte, aber es ist wichtig, mit Bedacht zu wählen und die Kontrolle über Portionsgrößen und Zusätze zu behalten.
Ein Besuch, hin und wieder, in einem Fast-Food-Restaurant kann aber schon auch Teil eines ansonsten ausgewogenen und gesunden Ernährungsplans sein – aber halt ein sehr kleiner Teil. 😉
(Ganz unten im Text beschreibe ich kurz die Gründe, warum ich „sehr kleiner“ so betone. Behalte das im Hinterkopf, wenn du das nächste Mal zum Mäci gehst und alles ist gut. 🤗)
Ich habe 6 Tipps für deinen nächsten Besuch im Fast-Food-Laden:
- Schau vorher nach und plane, was du essen magst. Vom McDonalds weiß ich es sicher, dass alle Produkte auf der Webseite mit sämtlichen Nährwertangaben nachzulesen sind. Ich denke, das werden auch andere so machen. Warum rate ich dir das? Weil – wenn du dort stehst, vielleicht mit großem Hunger, und den Düften ausgesetzt bist, dann weiß ich zu 100%, dass du zum fettesten und größten Burger-Menü greifen wirst, das die dort haben! 😂
- Es muss nicht immer Burger sein. Warum probierst du nicht einmal einen Wrap? Oder einen Salat? Oder eine Bowl? McDonalds und Kentucky Fried Chicken haben da abgesehen vom Burger gar keine so schlechte Auswahl. Achte aber auf das Dressing, das oft viele versteckte Kalorien enthält. Auch da gibt es unterschiedliche Varianten.
- Schau auf die Größe. Dass das XXL Menü nicht die erste Wahl sein sollte, ist dir sicher selbst auch schon eingefallen. Aber hast du es zum Beispiel schon einmal mit einer Junior- oder einer Kinderportion probiert? Nimm einen Salat dazu und ich schwöre, du wirst genug haben!
- Wähle gegrillt statt frittiert. Gegrilltes Hähnchen oder Fisch sind bessere Alternativen zu frittierten Optionen.
- Achte auf Beilagen. Ich weiß schon. Ein Burger ohne Pommes ist wie Urlaub ohne Freizeit. Aber nimm halt nicht die Riesenportion Pommes oder gebackene Zwiebelringe, eine kleine tut’s auch.
- Vermeide zuckerhaltige Getränke. Entscheide dich für Mineralwasser anstelle von Softdrinks oder Milchshakes. DAS geht wirklich leicht. Und wenn’s unbedingt Cola sein muss, dann nimm doch wenigstens eines der Lightprodukte.
Und wie schaut’s aus mit Döner?
Im Vergleich zu Fast Food Ketten ist der Döner-Laden um die Ecke mit Sicherheit die bessere Wahl! Warum?
- Das Fleisch im Döner ist anders verarbeitet. Nämlich natürlicher! Und es gibt in einigen Döner-Läden auch Hühnerfleisch zur Auswahl. Frag einfach danach.
- Frag nach einer kleineren Portion. Oder lass den Deckel weg und iss den Döner mit Messer und Gabel. Normalerweise sind die Döner Kebaps nämlich zu groß für eine Portion.
- Gemüse: Döner enthalten Salat, Tomaten, Zwiebeln, Kraut und manchmal auch andere Gemüsesorten – und noch dazu als „Rohkost“. Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe sind somit dabei!
- Auswahlmöglichkeiten: In meiner Döner-Bude um die Ecke kann man wählen, was man im Döner Kebap haben möchte. Also beispielsweise auch die Menge des Fleisches oder der Soße – oder das Hinzufügen von mehr Gemüse.
Mein Fazit: Gegen einen gelegentlichen Besuch beim Türken um die Ecke spricht absolut nichts, auch wenn du gerade abnehmen möchtest.
Kleiner Nachsatz noch: Was ist das Problematische an Fast Food? Warum ist es so ungesund?
Tja. Man isst dort schlichtweg zu viel vom Falschen. 🫣 Das wäre die Kurzversion. Hier kommt die längere:
- Es macht dich nicht wirklich und nachhaltig satt. Der hohe Fett-, Zucker- und Salzgehalt ist geschmacklich ansprechend und führt dazu, dass du nicht merkst, wenn du satt bist.
- Hoher Energiegehalt, geringe Nährstoffdichte: Fast Food ist kalorienreich, aber arm an Nährstoffen wie Ballaststoffen, die sättigen und damit die Essgeschwindigkeit reduzieren können.
- Geschmacksverstärkung und Belohnung: Die spezielle Zusammensetzung von Fast Food stimuliert das Gehirn und fördert das Verlangen nach mehr, oft über das Sättigungsgefühl hinaus.
- Schnelles Essen: Die Fast-Food-Umgebung begünstigt schnelles Essen, was dazu führt, dass Sättigungssignale oft zu spät wahrgenommen werden.
(Die nächste und letzte Folge in dieser Reiche wird dich übrigens noch zum Chinesen führen – in Folge 1 waren wir beim Italiener, in Folge 2 beim Frühstücksbuffet und in Folge 3 beim Japaner, falls du nachlesen magst.)

Du hast konkrete Fragen dazu? Dann schreib mir gerne an papstinkumberg@einfach-machen.at!
Dieser Artikel erscheint im Rahmen meines 6-Wochen-Abnehmcoachings EINFACH MACHEN®. Die wichtigsten Informationen dazu und über mich persönlich findest du hier, auf meiner Webseite.
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