
Hast du dich heute schon auf die Waage gestellt? Vielleicht sogar mehrmals? Wenn ja, dann habe ich eine kleine Challenge für dich: Wie wäre es, die Waage für eine Weile zu ignorieren? 😏
Es gibt wirklich gute Gründe, warum es dir gut tun könnte, dich von dieser kleinen Stressquelle zu befreien. Und keine Sorge, ich habe ein paar bessere Methoden für dich, um deine Fortschritte zu verfolgen oder dein Gewicht zu halten!
1. Verändere deine Perspektive: Spüre, was wirklich passiert
Kennst du das Gefühl, dass sich alles um diese eine Zahl auf der Waage dreht? Dabei gibt es so viele andere Veränderungen, die viel spannender und wichtiger sind! Hast du bemerkt, dass dein Bauch nicht mehr so aufgebläht ist? Oder dass du mehr Energie hast und der „Brainsmog“ plötzlich wie weggeblasen ist? Das sind doch die echten Erfolge, oder? 🎉
Wenn du die Waage mal aus den Augen und aus dem Sinn räumst, wirst du viel klarer sehen, wie sich dein Körper wirklich verändert.
2. Die Waage ist ein schlechter Lügner: Wassereinlagerungen erklären alles
Wusstest du, dass dein Körper zu etwa 70 % aus Wasser besteht? Ja, das ist eine ganze Menge! Und das bedeutet auch, dass dein Gewicht von Tag zu Tag schwanken kann, einfach weil sich dein Wasserhaushalt verändert. Ein Kilo mehr oder weniger? Das ist oft nur Wasser, und kein Fett. 💧 Lass uns mal anschauen, was da alles so hinter den Kulissen passiert.
Überschüssige Kohlenhydrate:
Wenn du ein bisschen mehr Kohlenhydrate isst als üblich, speichert dein Körper diese in Form von Glykogen in der Leber und den Muskeln. Klingt harmlos, oder? Aber Glykogen bindet Wasser – und zwar nicht wenig! Für jedes Gramm Glykogen kommen etwa drei Gramm Wasser dazu. Das kann zu einem Anstieg auf der Waage von 1 bis 1,5 Kilo führen, und das nur, weil du gestern ein bisschen zu viel Pasta gegessen hast. 🍝 Behalte einfach die richtige Portionsgröße im Hinterkopf, dann passiert dir das erst gar nicht. 🙃
Der weibliche Zyklus:
Das ist ein ganz klassischer Grund für Gewichtsschwankungen bei Frauen. Die hormonellen Veränderungen, die im Laufe des Zyklus auftreten, können zu Wassereinlagerungen führen. Besonders in der zweiten und vierten Woche vor der Periode merken viele Frauen, dass die Waage plötzlich ein paar Kilo mehr anzeigt. Keine Panik – das ist völlig normal und verschwindet auch wieder! 🌸
Alkohol:
Ein Glas Wein zum Abendessen? Kein Problem! Aber wenn es mal ein bisschen mehr wird, gerät die Wasserregulation deines Körpers durcheinander. Zuerst entwässert Alkohol, aber am nächsten Tag schlägt das oft ins Gegenteil um, und dein Körper lagert Wasser ein. Das kann ein bis zwei Tage dauern, bis sich das wieder normalisiert. 🍷
Also, warum solltest du dich von diesen „Wasserschwankungen“ verrückt machen lassen? Dein Körper ist keine Maschine, die täglich dieselbe Zahl auf der Waage liefert. Vertraue lieber auf dein Gefühl und die kleinen, aber feinen Veränderungen, die wirklich zählen.
3. Stress – der unsichtbare Saboteur
Ach ja, da ist er wieder! Der gute alte Stress – der wirkt sich nicht nur auf deine Stimmung aus, sondern auch auf dein Gewicht. In Stresssituationen produziert dein Körper mehr Cortisol, ein Hormon, das ebenfalls Wassereinlagerungen fördern kann. Wenn der Stress nachlässt, verschwindet auch das zusätzliche Wasser – aber bis dahin zeigt die Waage vielleicht ein paar Kilo mehr an, als du erwartet hast. Und das kann wirklich frustrierend sein, besonders wenn du eigentlich alles „richtig“ machst.
Und noch etwas Fieses passiert, wenn du längerfristig gestresst bist: Wenn du ständig im Hamsterrad läufst, signalisiert dein Körper, dass er sich im Überlebensmodus befindet. Zucker wird freigesetzt, Insulin blockiert die Fettverbrennung, und – zack – die Reserven werden geschont. 😬 Das bedeutet: Selbst wenn du auf Zucker und Alkohol verzichtest und dich mehr bewegst, könnte der Stress dir einen Strich durch die Rechnung machen. Die Lösung? Mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge in deinen Alltag integrieren.
Pack dir die „Anti-Stress-Joker“ in die Handtasche – für eine kleine Erste Hilfe in stressigen Situationen ist damit schon gesorgt.
Haha, Claudia – du bist gut! Und wie soll ich dann bitte meinen Abnehm-Fortschritt messen? Wie mein Gewicht halten?
Stimmt natürlich – wir wollen natürlich schon die Zügel in der Hand behalten, auch wenn die Waage vielleicht nicht immer das richtige Mittel dazu ist.
Das Motto lautet: Mehr Messen und weniger Wiegen!
- Hol dir ein Maßband 📏 und notiere dir die Umfänge von Hals, Oberarmen, Bauch, Hüfte, Oberschenkeln und Waden. Suche dir feste Messpunkte, wie Muttermale oder Narben, damit du in 8 Wochen (ja, so lange solltest du warten!) genau an denselben Stellen messen kannst. Es ist unglaublich motivierend zu sehen, wie sich die Zentimeter langsam, aber sicher verabschieden!
- Zieh deine Lieblingsjeans oder dieses eine Kleid, das dir momentan noch zu eng ist, aus dem Schrank. Diese Kleidungsstücke werden deine neuen Meilensteine! Es gibt nichts Schöneres, als zu merken, dass die Hose plötzlich wieder passt – und vielleicht sogar lockerer sitzt als früher. 😉
- Mach Fotos! 📸 Von vorne, von der Seite, von hinten – und vor allem von deinem Gesicht! Lass dir dabei helfen und achte darauf, dass du immer dieselbe Kleidung trägst. Es ist erstaunlich, wie schnell man Veränderungen im Gesicht und an der Passform der Kleidung bemerkt. Je länger du zwischen den Fotos wartest, desto größer das Erfolgserlebnis!
Fazit: Natürlich darfst und sollst du dich auf die Waage stellen – aber mach’s nur einmal in der Woche und lass dich nicht entmutigen. Wenn die Richtung stimmt, machst du alles richtig!

Du hast konkrete Fragen dazu? Dann schreib mir gerne an papstinkumberg@einfach-machen.at!
Dieser Artikel erscheint im Rahmen meines 6-Wochen-Abnehmcoachings EINFACH MACHEN®. Die wichtigsten Informationen dazu und über mich persönlich findest du hier, auf meiner Webseite.
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