
Im Kräutergarten könnte ich jetzt im Sommer täglich ernten. Aber natürlich kann ich nicht alles verbrauchen!
Hier sind acht Methoden, mit denen ich sie mit in den Winter nehmen kann.
1. Trocknen 🌿
- Lufttrocknen: Das ist eine der einfachsten Methoden. Die Kräuter werden in kleinen Bündeln zusammengebunden und an einem trockenen, gut belüfteten Ort kopfüber aufgehängt. 🌬️ Alternativ können die Blätter auch auf einem Trockengestell ausgelegt werden.
- Ofentrocknen: Die Kräuter werden auf ein Backblech gelegt und bei niedriger Temperatur (ca. 30-40°C) im Backrohr getrocknet. Dabei sollte die Tür einen Spalt offen bleiben, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen. Ich klemme dazu immer einen Kochlöffel in die Backrohr-Türe.🔥
- Dörrgerät: Ein Dörrgerät ermöglicht eine gleichmäßige Trocknung bei niedriger Temperatur und ist besonders praktisch für größere Mengen. Ich hab mir vor Jahren ein vergleichsweise sehr günstiges wie dieses hier gekauft und ich LIEBE es. Reicht völlig! 🍂
2. Einfrieren ❄️
- Ganz einfrieren: Die Kräuter können frisch eingefroren werden, indem sie gewaschen, getrocknet und in luftdichten Behältern oder Gefrierbeuteln eingefroren werden. Das mache ich zum Beispiel mit Schnittlauch oder Dille. 🥶
- In Eiswürfeln einfrieren: Die gehackten Kräuter werden in Eiswürfelformen gegeben und mit Wasser oder Olivenöl bedeckt eingefroren. Die Kräuterwürfel können dann bei Bedarf entnommen werden. 🧊
3. Einlegen in Öl 🫒
- Kräuter können in Öl eingelegt werden, was sie nicht nur haltbar macht, sondern auch aromatisierte Öle ergibt. Frische, saubere Kräuter werden in ein sterilisiertes Glas gegeben und vollständig mit hochwertigem Olivenöl bedeckt. Das Glas sollte kühl und dunkel gelagert werden. Je mehr Kräuter man nimmt, desto intensiver wird der Geschmack. Rosmarin-Öl z.B. passt wunderbar für Bratkartoffeln. 🌱
4. Einlegen in Salz oder Zucker 🧂🍬
- Kräuter können auch in Salz oder Zucker konserviert werden. Sie werden schichtweise mit Salz oder Zucker in einem Glas gestapelt. Diese Methode eignet sich besonders gut für Kräuter wie Basilikum oder Minze, die dann zum Würzen oder in Desserts verwendet werden können. 🍃
5. Kräuteressig herstellen 🍶
- Frische Kräuter können in Essig eingelegt werden, um aromatisierten Kräuteressig zu erhalten. Dazu werden die Kräuter in einem sterilisierten Glas mit Essig übergossen und einige Wochen ziehen gelassen. Der Kräuteressig eignet sich gut für Salatdressings oder Marinaden. Ich habe das heuer mit Schnittlauchblüten probiert: Wunderbar!!!🥗
6. Kräuterpasten oder Pestos 🧄
- Frische Kräuter können zu einer Paste oder Pesto verarbeitet und dann in kleinen Mengen eingefroren werden. Diese Methode eignet sich besonders für Basilikum, Petersilie oder Koriander. Geht auch ganz einfach. Zum Beispiel so.🍝
7. Sirup herstellen 🍶
- Kräutersirup herzustellen ist eine großartige Möglichkeit, die Aromen und heilenden Eigenschaften von Kräutern einzufangen. Ich mache es mir da immer sehr leicht und verwende Sirupzucker. Hier ist die Anleitung dazu.
8. Kräuter-Eistee 🍋
- Das ist die allereinfachste Methode, die ich immer anwende, wenn die Minze und die Melisse im Kräuterbeet „eskalieren“: Abschneiden, kurz waschen, in größeren Mengen mit Wasser aufkochen, zehn Minuten ziehen lassen, in sterilisierte Flaschen füllen und ab in den Kühlschrank damit. Hält wunderbar für einige Wochen. Geht, wie gesagt, mit Minze, Melisse und auch mit Verbene ganz wunderbar. Verfeinern kannst du ihn, indem du zum Beispiel Zitronenscheiben, Kardamom-Kapseln, Zimtrinde oder Sternanis mit aufkochst und ziehen lässt.
Jede dieser Methoden hat ihre eigenen Vorteile und kann je nach Kräuterart und späterer Verwendung ausgewählt werden. Und der Kräuterduft beim Verarbeiten ist für mich ein richtiger Balsam für die Seele! 😊
Übrigens: Man sagt, dass Heilkräuter, die zwischen dem 15. und dem 31. August geerntet werden, die höchste Heilkraft besitzen. ✅

Du hast konkrete Fragen dazu? Dann schreib mir gerne an papstinkumberg@einfach-machen.at!
Dieser Artikel erscheint im Rahmen meines 6-Wochen-Abnehmcoachings EINFACH MACHEN®. Die wichtigsten Informationen dazu und über mich persönlich findest du hier, auf meiner Webseite.
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