
In schwachen Momenten solltest du etwas parat haben …
Ich habe mir angewöhnt, den „Gusto“ nicht als Feind zu sehen. Warum auch? Wenn ich sinnvolle Ideen für kleine Sünden parat habe und diese auch als Zwischenmahlzeit einplane, darf ich ihm nachgeben. Alles geplant, alles vorbereitet.
Warum sollte sich abnehmen auch wie eine Strafe anfühlen? Bringt doch nichts!
Wichtig ist: Gönne dir die kleine Sünde ganz bewusst und nicht „so nebenbei“.
Snacks nach dem Motto „Bloß kein Aufwand!“
- Nüsse – weil sie Mineralien, Ballaststoffe, Eiweiß und gute Fette liefern. Eine Handvoll = eine Portion
- Hartgekochtes Ei. Ein bis zwei Stück = eine Portion
- Gemüsesticks mit Hüttenkäse. Ein halber bis ein ganzer Becher = eine Portion, Gemüsesticks so viel du magst. Je mehr, desto besser!
- Ein Stück Käse mit Gemüse oder Obst dazu. Ein fingergroßes Stück, wenn es ein weniger fetter Käse ist, sonst gerne auch zwei bis drei.
- Naturjoghurt mit Obst. Ein Becher mit einer Handvoll Obst = eine Portion. Nimm kein Fruchtjoghurt bitte. Das sind Zuckerbomben!
Zwei Snack-Ideen für die „Süßen“ unter uns und für die, die gern backen:
Veganes Bananenbrot (12 Portionen)
- 3 Bananen, 200g Mehl, 50g Rohrohrzucker, 100g Vollkorn-Haferflocken, 2 TL Backpulver, 1 TL Natron, Salz, 40g Rapsöl, 125ml Sojamilch, ichnehme außerdem noch etwas Süßstoff, zB Erythrit
- Die geschälten Bananen in einer Rührschüssel mit der Gabel zerdrücken, alle anderen Zutaten dazu geben und mit dem Mixer zu einer cremigen Masse rühren.
- In einer mit Backpapier ausgelegten Form (ich nehme immer die Kastenform) bei 180°C für ungefähr 50 Minuten backen.
- Übrigens: Ich mag Bananenbrot auch zum Frühstück gerne.
Schokoladiges Bananenbrot (12 Portionen)
- 75g Weizenvollkornmehl, 75g Weizenmehl, 60g Backkakao, 1 TL Backpulver, 2 Bananen, 75g Kokosöl, 90ml Wasser, 50g Mandeln und ich nehme zum Süßen gerne Süßstoff (zB Erythrit) statt Zucker.
- Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
- Die geschälten Bananen in einer Rührschüssel mit der Gabel zerdrücken, das Kokosöl und das Wasser dazu geben und mit dem Mixer verrühren.
- Alle anderen Zutaten dazu geben und mit dem Mixer zu einer cremigen Masse rühren.
- Die Mandeln grob hacken und unter den Teig heben.
- In einer mit Backpapier ausgelegten Form (ich nehme immer die Kastenform) bei 180°C für ungefähr 40 Minuten backen.
Oder lieber etwas Pikantes?
Linsenbällchen aus dem Ofen
- 1 Tasse Chateaulinsen (oder grüne Linsen)
- 1 EL Leinsamen
- 2 EL Haferflocken
- 1 Knoblauch gequetscht
- 2 TL Zwiebelpulver
- 2 TL Senf
- 0.5 TL Oregano getrocknet
- 1 EL Hefeflocken optional
- Idealerweise weicht man die Linsen ein paar Stunden in reichlich leicht gesalzenes Wasser ein und kocht sie dann in frischem Wasser mit einer Prise Salz. Wer dazu keine Zeit hat, spült sie gut ab und muss sie danach eben ein bisschen länger kochen. Oder man nimmt Linsensorten, die auch nach kürzerer Kochzeit gar sind, dann werden die Bällchen allerdings sehr weich. Wichtig ist, dass man sie am Anfang gut sprudelnd kocht, danach kann man die Hitze reduzieren.
- Inzwischen Leinsamen im Mixer fein schroten und mit der gleichen Menge Wasser quellen lassen.
- Ofen auf 220° C vorheizen.
- Haferflocken im Mixer fein schroten.
- Die abgetropften Linsen mit den restlichen Zutaten im Blender oder mit dem Pürierstab ein paar mal “pulsen”. Die Masse darf gerne auch noch Stückchen enthalten. Sie sollte nicht zu fein werden.
- Kräftig mit Salz und Pfeffer und evtl einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
- Masse zu kleinen Bällchen formen und auf ein Backblech setzen.
- Im Backofen ca 15 Min backen.
Hinweis: Linsenbällchen sind ideal als Zwischenmahlzeit, in einer Sauce mit Kartoffeln oder über einem Salat. Auch zerquetscht als Brotbelag schmecken sie super, dafür würde ich dann eher die schnell kochenden Linsensorten nehmen, die werden insgesamt weicher.
Darüber, welche Abstände man idealerweise zwischen den Mahlzeiten einhalten soll und warum das gerade am Anfang beim Abnehmen sehr hilfreich sein kann, kannst du HIER mehr erfahren.

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