
Wie viele Mahlzeiten sind ideal, wenn du abnehmen willst?
Und wie verteilst du die am besten?
Aber zuerst zur Klärung: Was ist denn überhaupt eine Mahlzeit?
Das ist schnell beantwortet: Eine Mahlzeit ist alles, was Energie in Form von Kalorien hat. Also zum Beispiel auch …
- … ein Keks zum Kaffee oder ein Stück Schokolade
- … ein Stück Obst
- … ein Löffel von den kalten Krautfleckerln, die vom Mittagessen übrig geblieben sind
Merkst du was? Hier steht nirgends Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Natürlich sind das auch Mahlzeiten. ABER:
Aus Sicht deines Körpers sind auch alle Zwischenmahlzeiten und Snacks Mahlzeiten. Das ist alles Energie, mit der er arbeiten kann.
Und warum sollte er gespeicherte Energie (aus Fettzellen) verbrauchen, wenn immer wieder neue Energie verfügbar ist?
Wie oft du isst und wie du deine Mahlzeiten verteilst, hat also großen Einfluss auf deinen Erfolg beim Abnehmen:
Mein persönliches Mahlzeiten Einmaleins.
Meine alltagstaugliche 3 – 5 – 12 – 2 – 3 Regel ✌️
3 Mahlzeiten am Tag sind ideal
Studien haben gezeigt, dass 3 Mahlzeiten täglich für uns Menschen die gesündeste Anzahl ist.
Schau dir an, auf wie viele Mahlzeiten du pro Tag kommst:
Wenn du zum Beispiel drei Hauptmahlzeiten und drei Snacks zwischendurch isst, kommst du auf 6 Mahlzeiten.
Gerade am Anfang, wenn Heißhunger und Lust auf Süßes beim Abnehmen noch hinderlich sind und dich sehr fordern, sind Zwischenmahlzeiten wichtig.
Nimm dir daher mehrere Tage Zeit und reduziere langsam – zum Beispiel von sechs auf fünf, von fünf auf vier, von vier auf drei Mahlzeiten.
Ersetze währenddessen aber Schokolade, Chips und Süßigkeiten durch gesunde Snacks. Tipps für „abnehmtaugliche“ Zwischenmahlzeiten findest du hier.
12 Stunden Pause sind genug
Einfache Rechnung:
3 Mahlzeiten mit Pausen von jeweils 4,5 bis 5 Stunden dazwischen gehen sich ganz einfach nicht aus, wenn du das innerhalb von 8 Stunden (wie z.B. beim 16:8 Intervallfasten) schaffen möchtest.
Bisher konnte übrigens auch nicht eindeutig nachgewiesen werden, dass die 16:8 Methode tatsächlich den sogenannten „Autophagie“-Prozess auslöst.
Mein persönliches Learning: Für mich ist 16:8 schlichtweg nicht alltagstauglich. Ich konnte es nie längerfristig durchhalten und bin letztlich dann wieder in die „Alte-Muster-Falle“ getappt.
3 Stunden vor dem Schlafengehen wäre es gut, das letzte Mal zu essen
Das sagt die Wissenschaft. Der Grund liegt darin, dass die meisten Menschen nicht in die erste wichtige Tiefschlaf-Phase fallen können, wenn sie zu spät am Abend essen.
(4,5 bis) 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten einhalten
Auch dazu gibt es Studien, die zeigen, dass das ein guter Abstand ist. Warum?
Dein Stoffwechsel hat in diesem Zeitfenster genug Zeit, die Nährstoffe aus den Mahlzeiten in Energie umzuwandeln.
Längere Abstände sind aber auch nicht ideal.
Wenn es sich aus irgendwelchen Gründen nicht ausgeht bei dir, dass du nach spätestens 5 Stunden deine nächste Mahlzeit zu dir nehmen kannst, dann ist eine sinnvolle Zwischenmahlzeit die bessere Alternative als zu „hungern“.
Hier sind die Ideen dazu.
Die 4,5 bis 5 Stunden schaffst du locker, wenn deine Hauptmahlzeiten richtig zusammengestellt sind. Nämlich so, dass dein Organismus alles hat, was er braucht und so, dass du satt bist. Wie so eine Hauptmahlzeit aussehen sollte, kannst du in diesem Artikel nachlesen.
2 Stunden nach dem Aufstehen
esse ich meine erste Mahlzeit.
Ja – ich frühstücke! Aber nicht gleich nach dem Aufstehen. Muss auch nicht sein!
Ideal ist das Zeitfenster von 2 Stunden nach dem Aufstehen und es sollte ausreichend Eiweiß (zumindest 10 Gramm, noch besser 20 Gramm) beinhalten, damit es satt macht.
Mehr als 3 oder 4 verschiedene Frühstücks-Ideen braucht man übrigens gar nicht. Es ist also nicht notwendig jeden Tag ein anderes Frühstück zu zaubern.
Wenn du jemand bist, der am Nachmittag und am Abend Heißhungerattacken bekommt, versuch es mit Frühstück. Gerade die “Gier” nach Süßem später am Tag hängt bei mir davon ab, ob ich „gescheit“ gefrühstückt habe oder nicht.
Also, zusammengefasst – so mache ich es:
3 Mahlzeiten essen, dazwischen 4,5 bis 5 Stunden vergehen lassen, 12 Stunden nicht essen, 3 Stunden vor dem Schlafengehen das letzte Mal essen und 2 Stunden nach dem Aufstehen das erste Mal essen.
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2 Gedanken zu „Mahlzeiten schlau verteilen: Das kleine Mahlzeiten Einmaleins.“